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Entdecke Südtirols Bergwelt

Im Sommer Geranien & im Winter Kastanien

Logisch, die Alpen sehen für das ungeübte Auge irgendwie immer ungefähr gleich aus. Aber das stimmt nicht! Die verschiedenen Regionen sind, was die Landschaft und Vegetation betrifft, total unterschiedlich und die Dolomiten natürlich absolut einzigartig. Nirgendwo sonst kannst Du die Südtiroler Berge auf eine so ursprüngliche und naturnahe Weise kennenlernen wie während Deiner Ferien auf dem Bauernhof!

Hier findest Du einige Highlights, die Du auf keinen Fall verpassen darfst …

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Die sonnigste Seite der Alpen

Geranien - „Brennende Liab“

Geranien - „Brennende Liab“

Sie gehört einfach auf jeden Balkon eines jeden Hauses und jeder Almhütte in Südtirol: die Geranie. Im Volksmund liebevoll „Brennende Liab“ genannt. Die leuchtend rote Blume schmückt nicht nur Balkone, sondern auch Fensterläden, Wegkreuze und Trachtenhüte. Sie ist pflegeleicht und liebt die kühlen Nächte in den Südtiroler Bergen, da diese wesentlich zur Schönheit und zum Wachstum dieser Pflanze beitragen.  
Heute gibt es die Geranie nicht nur in Rot, der Farbe der Liebe, sondern in den unterschiedlichsten Farbtönen, von Weinrot und Rosa über Lila bis hin zu Orange und Cremeweiß.
Haflinger

Haflinger

Auf dem Tschögglberg, dem Hochplateau zwischen Etsch und Talfer, entstand eine kleine, robuste und fröhliche Pferderasse. Genutzt werden die Tiere bereits seit Jahrhunderten als Saum- und Tragpferde in der Land- und Forstwirtschaft. Als im 19. Jahrhundert Meran zur Kurstadt aufstieg, bemerkten die Touristen die energiegeladenen Pferdchen auf der Sonnenterasse von Hafling & Vöran über der Stadt und nannten sie „Haflinger“. Seit 1898 ist dieser Name auch offiziell. Heute wird die Pferderasse aktiv gezüchtet.
Südtirols Kräuter

Südtirols Kräuter

Schon immer sammelten die Menschen auf den Bergen in Südtirol Kräuter auf Almwiesen und Waldlichtungen. Angebaut wurden sie später zunächst in Klostergärten, heute wachsen sie in vielen Gärten und rund um Bauernhäuser. Durch das milde Klima entwickeln die Kräuter und Gewürzpflanzen ein besonders intensives Aroma. Die Anbaugebiete liegen über 500 Höhenmetern und befinden sich weit entfernt von Städten und stark befahrenen Straßen. Berberitzen, Bergbohnenkraut, Brotklee, Goldmelisse, Minze, Trada, Spitzwegerich, Schafgarbe und und und verwendet man nicht nur zum Kochen & Würzen, sondern auch für Tees, heilende Umschläge, zum Räuchern oder Baden.
Lärche, Latsche und Zirbe

Lärche, Latsche und Zirbe

Fast schon ein Markenzeichen in Südtirol und unverzichtbar im Haushalt. Die drei Bäume des alpinen Raums: Lärche, Latsche und Zirbe oder „Zirbel“ wir die Südtiroler sagen. Die wohltuende Wirkung der Hölzer ist hierzulande schon seit Jahrhunderten bekannt und inzwischen auch wissenschaftlich bewiesen: Lärchen- Zirbenholz ist sehr wertvoll und wird vor allem zur Inneneinrichtung und Vertäfelung verwendet, das Harz ist ein beliebtes Naturheilmittel bei Erkältungen und Schlafstörungen. Latschenholz ist zum Bauen ungeeignet, aber das Latschenkieferöl findet zum Beispiel Anwendung bei Rheuma, Muskelkater oder Durchblutungsstörungen. Sei mutig und finde es selbst heraus!
Südtirols Almen

Südtirols Almen

Unterwegs am Berg und die ganze Brotzeit schon aufgegessen? Keine Panik! In Südtirol warten mehr als 200 bewirtschaftete Almhütten, Jausenstationen und Buschenschänke mit allerlei frischen, hausgemachten Leckereien und typischen Gerichten aus Südtirol auf Dich! Hier kannst Du Dich während Deinen Wanderungen stärken und den Blick schweifen lassen über Bergwiesen, Wald und Gestein. Die Almen in Südtirol liegen auf einer Höhe zwischen 300 und 2.000 m Meereshöhe und die Hütten reichen von urig, wie das Schusterhüttl in Ulten, bis ganz modern, wie die Edelrauthütte in den Pfunderer Bergen.
Naturparks in Südtirol

Naturparks in Südtirol

7 Naturparks und ein Nationalpark von außergewöhnlicher Schönheit sind in Südtirol ausgewiesen. Die vielseitige Landschaft, manchmal lieblich, manchmal schroff, manchmal wildromantisch laden Dich zum Erkunden und Entdecken ein, ganz nach dem Motto: Natur er-leben, Natur be-greifen, Natur er-halten. Der Naturpark Rieserferner-Ahrn liegt am nördlichsten. Die Parks Drei Zinnen, Fanes-Sennes-Prags, Puez-Geisler und Schlern-Rosengarten bilden das Herz der Dolomiten. Trudner Horn liegt an der Grenze zum Trentino. Die Texelgruppe und der Nationalpark Stilfserjoch grenzen das Land im Westen ab.
Seen in Südtirol

Seen in Südtirol

Wo ein Berg & ein Tal, da auch ein See. Und ein Panorama, das sich im glasklaren Wasser spiegelt. Pragser Wildsee, Toblacher See, Reschensee und Karersee sind inzwischen ja weltbekannt, aber deswegen noch lange nicht weniger sehenswert! Es gibt aber auch noch einige Geheimtipps zu entdecken: so zum Beispiel der Weißbrunnsee bei St. Gertraud im Ultental, der Fennberger See in Margreid, der Neves-Stausee in Lappach im Ahrntal. Über gemütliche Wanderwege oder auch schon anspruchsvolle Klettersteige erkundest Du die Südtiroler Seenlandschaft.
Berge in Südtirol

Berge in Südtirol

Seit 2009 ist es offiziell. Südtirols Berge sind landschaftlich so besonders, dass sie von der UNESCO in die Liste des Welterbes der Menschheit aufgenommen wurden. Die geologische und geomorphologische Entstehung und ihre Bedeutung sind weltweit einzigartig. Das Gebiet erstreckt sich über 142.000 Hektar in den Provinzen Bozen-Südtirol, Trient, Belluno, Pordenone und Udine. In Südtirol gehören die Naturparks Drei Zinnen, Fanes-Sennes-Prags, Puez-Geisler, Schlern-Rosengarten, der Gebirgsstock Latemar und das Naturdenkmal Bletterbach dazu.
Der höchste Berg des Landes ist übrigens der Ortler mit 3.905 m über dem Meer, ein „Must-Do“ für jeden ambitionierten Bergsteiger.
Südtirols Fauna

Südtirols Fauna

Rehe, Gämse, Hirsche, Steinböcke, Murmeltiere, Eichhörnchen, Auerwild und Birkwild. Auch die heimischen Tierarten prägen das Landschaftsbild Südtirols. In großer Zahl leben sie in den Naturparks und Biotopen. Besonders bekannt ist auch der Steinadler, der in Europa fast ausgerottet wurde und dessen Verbreitung heute wieder gefördert wird, vor allem im Nationalpark Stilfser Joch. 41 % der einheimischen Arten gelten als gefährdet. Mit Deinem Verhalten am Berg kannst Du aktiv dazu beitragen, dass diese Zahl nicht weiter sinkt: geh nicht abseits der markierten Wege, nimm Deinen Müll mit und entsorge ihn nicht im Wald, versuche so wenig Lärm wie möglich zu machen! Berg heil und Glück auf!

Hofurlaub
mit ein paar tollen Extras …


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